Mut machen
Anna

Hallo an alle,

ich möchte nun auch einmal allen Leidensgenossen im Forum Mut machen.

Nach einer dreimonatigen Zoladexbehandlung und 2 Bauchspiegelungen haben die Ärzte uns genau 6 Monate Zeit gegeben, es mit der Schwangerschaft auf natürlichem Weg zu versuchen. Wir hatten schon besprochen, es nunmehr doch mit der künstlichen Befruchtung zu versuchen - und siehe da, auf einmal hat es doch geklappt, ich bin schwanger.

Jetzt bin ich (ähnlich wie Mandy) in der 11. Woche und kämpfe noch mit Übelkeit und vor allem noch immer mit der Angst, dass es wieder schief gehen könnte - bereits vor 1,5 Jahren hatte es schon einmal mit dem Schwangerwerden geklappt, bis bei einer Routine-Ultraschalluntersuchung in der 11. Woche keine Herztöne mehr festgestellt wurden.

Jetzt heisst es noch weiter warten und hoffen, dass es diesmal gut geht. Aber wie sagte meine Frauenärztin: Man kann ja nicht immer Pech haben.

Hoffe, mein Artikel macht Mut, nicht aufzugeben. Man weiss nie, was noch passiert.

Liebe Grüsse, Anna



Re: Mut machen
Nicole

Liebe Anna!

Ich freue mich, daß es bei Dir geklappt hat.
Ich drücke Dir (Euch) die Daumen, daß alles gut geht!!!!!
(Ich wünsche Dir eine unbeschwerte Schwangerschaft!!!)

Mir steht in diesem Jahr noch einiges bevor,....also mal abwarten, was passiert.

Ganz lieben Gruß

Nicole



Re: Mut machen
Jutta

hallo ihr beiden,
finde es immer wieder sehr aufbauend, wenn ich solche nachrichten lese. bin in der ähnlichen situation wie anna und hoffe das mir (uns) das gleiche glück zu teil wird.
wünsche dir anna noch ne gaaaaanz tolle schwangerschaft und das mit der übelkeit wird sich hoffentlich auch bald legen und dir nicole, das es auch klappt,
liebe grüße
jutta



Re: Mut machen
Nicole

Hallo Jutta !

Wie ist denn Deine Geschichte? Seit wann weißt Du von Endo, was habt Ihr schon für das Baby unternommen (und wie lange " bastelt" Ihr schon).
Viele Fragen :-) , aber vielleicht magst Du ja antworten.

Nicole



Re: Mut machen
Jutta

hallo nicole,
bin seit 8 jahren betroffen, eine laparoskopie, eine laparotomie, zwei gnrh-analoga-therapien. so weit die kurzform :)
hatte 6 jahre ruhe und nun ist die endo wieder aktiv. bekomme zur zeit zoladex und suche verzweifelt eine fähige klinik, werde von ponzius zu pilatus geschickt, ist einfach sch....!
naja, du kennst das ja bestimmt, aber aufgeben kommt nicht in frage, think positiv! für den bestehenden kinderwunsch habe ich noch nicht viel unternommen, da ist diese ständige angst, die pille abzusetzten, wieder schmerzen und op. nach der nächsten op werden wir es aber einfach versuchen. ich denke das es dieses jahr noch soweit ist, schau mer mal, hoffe das es klappt.
und bei dir, seit wann bist du betroffen, ach übrigens ich bin 27.
liebe grüße jutta



Re: Mut machen
Nica

Hallo,
ich bin jetzt 37, bei mir wurde mit 27 Endo festegestellt, ich habe 2 Lapaskopien hinter mir. Danach sagte man mir das dann wohl keine Kinder bekommen könnte.
Nach dem ich meine Trauer darüber gut verarbeitet hatte und dann auch noch eine Freundin kam und mir sagte dass Sie schwanger sei, wurde ich auch schwanger!!!
Mein Endokrinolige meinte dann das sei eine 6 Lotto. Meine 6 im Lotto ist jetzt 5 Jahre alt. Nach der Schwangerschaft hatte ich 3 Jahre Ruhe was die Endo betrifft, aber dann fing es so langsam wieder an. In der letzten Zeit ist auch wieder sehr heftig. Übelkeit, Erbrechen, fürchterliche Schmerzen auch beim Wasserlassen.
Ich habe jetzt schon von mehreren Frauen gehört denen es echt genau so ergangen ist. Also Kopf hoch, ich drück allen die Daumen. Wir Frauen schaffen alles!

Liebe Grüße
Nica



Re: Mut machen
Nicole

Hallo Jutta!

Meine Geschichte ist ähnlich.
Meine ersten Gynokologin hat mit wegen der Schmezen als Simulantin hingestellt. Nach dem ich dann 1998 echt die Nase voll von ihr hatte, bin ich zu einem Gynokologen gegangen. Der hat dann erstmalig die Vermutung angestellt, daß es sich um Endometriose handeln könnte. Leider hatte es sich dann bei der Bauchspiegelung (1998)bestätigt. Es folgten 6 Monate Hormone. Danach hatte ich für kurze Zeit Ruhe, bis der Mist von vorne los ging. Da mein damaliger Arzt mich nicht wirklich weiterbehandeln konnte (er wollte mich nach nur 10 Monaten Abstand von der letzten BS wieder ins Krankenhaus schicken). Der nächste Gyn verschrieb mir die Pille durchgängig und es ging mir fast 2,5 Jahre gut... bis die Schmierblutungen anfingen. Dummerweise mußte ich mir einen neuen Gyn suchen, denn meiner ist in der Zwischenzeit nach Bremen gezogen. Ich hatte noch eine Ärztin (konnte mir nicht wirklich helfen) und einen Arzt (war auch nichts), der mich aber zumindest noch mal zur BS (2002) geschickt hat. Eine hormonelle Behandlung hat er im Anschluß nicht durchgeführt, denn wir hatten uns entschlossen ein Baby zu "basteln". Ich wußte nur nicht, daß die Behandlung noch wichtig gewesen wäre.
Da wir nach13 Monaten immer noch erfolglos waren, hatte ich mir von dieser Seite aus der Arztlist die Adresse von Fr. Dr. Schindler herausgesucht, die ich seit September 2003 "besuche". Ich kann erstmalig sagen, daß ich mich bei einer Ärztin aufgehoben fühle. Sie hat mir erst Enantone verabreicht (für drei Monate). Leider hat die Therapie nicht den Erfolg gebracht, den sie sollte. Die Schmerzen waren hinterher sogar noch schlimmer und deshalb gehe ich morgen ins Uni-Klinikum Essen zur dritte Bauchspiegelung. Im Anschluß daran soll ich für drei Monate Enantone bekommen...
...und dann sollte es endlich mal klappen.

Lieben Gruß Nicole



Re: Mut machen
Nicole

Ach übrigens:

Ich bin 26 Jahre alt. :-)

Nicole