Am grunde der verzweiflung.
Thalia

Hallo Leute!!!

Bei mir wurde jetzt endlich nach fast 10Jahren die Ursache meiner Schmerzen festgestellt. Ich bin 24Jahre alt, mit 14jahren bekam ich meine erste Periode nach ca. ein halben Jahr bekam ich dann starke Unterleibschmerzen meine mutter sagte damals ach das kann schon mal passieren, trotzdem ging sie mit mir zu Gynäkologen, dieser verschrieb mir aufgrund der schmerzen die Pille. Am Anfang denke ich mal half dies auch doch dann fingen die schmerzen wieder an sogar stärker wie vorher. asl ich dann wiedermal an ein tag solche schmerzen hatte das ich nicht mehr stehen sitzen geschweige denn mich bewegen konnte rief ich mein arzt an aber die am telefon sagt nur ich solle nächste woche kommen. also suchte ich mir ein anderen arzt. ich ging zu einer Gynäkologin diese verschrieb mir eine andere Pille Valette eigentlich eine sehr gute aber es half nicht seitdem bekam ich nur schmerzmittel. ich wechselte wieder den arzt der versuchte auch eine andere pille aber ohne erfolg dann als ich 18jahre alt war ging ich in die handelsschule eines tage brach ich wärend des unterrichts zusammen, ich bekam schmerzen versuchte diese aber zu ignorieren schliesslich lag ich dann am boden man schickte mich zum schularzt der überwies mich dannn ins krankenhaus verdacht auf Blinddarmreizung. Bei der bauchspiegelung wurde aber nichts festgestellt und er blinddarm wurde trotzdem enrfernt. Kommentar vom Arzt wollen wir mal hoffen das der Blindarm es war. eine woche nach meiner entlassung kam ich mit einer Not Op wieder ins krankenhaus aufgrund der blindarm op bekam ich eine blutvergiftung verlor fast mein leben der arzt meinte ain tag später und es wäre zu spät gewesen. trotzdem bekam ich weiterhin die unterleibschmerzen. ein jahr später wurde ich dann wieder operiert verwachsungen. auch die beseitigte meine schmerzen nicht wieder ein jahr später hatte dann mein faruenarzt verdacht auf endo. überwies mich ins Krankenhaus wieder wurden verwachsungen festgeltellt aber nicht endo. dann verschrieb mir mein arzt nur noch schmerz mittel. ich wechselte dann wieder den arzt der versuchte es dann mit der drei monatsspritze aber ohne erfolg das einzige was passierte ich bluttete drei monate durch und das mit starken schmerzen also nahm ich wieder die pille aber die machte mir dann nur noch probleme doppelt so starke schmerzen und unregelmässige periode. also setzte ich diese ab. eine zeitlang ging es dann aber dann fing es von vorne an. als ich dann zu mein verlobten zog suchte ich mit auch ein neuen gynäkologen in der nähe dieser stellte dann den verdacht auf endo das war im juli diesen jahres, im august hatte ich dann eine Bauchspiegelung mit blaulich und eine darmspiegelung, der darm war ok aber im unterleib fanden sie dann mehrere kleine endo herde. als ich danach meine blutung wieder bekam ging es von vorne los starke schmerzen mein arzt verschrieb mir dann danazol aber die musste ich absetzen da ich zu starke nebenwirkungen hatte. Und jetzt muss ich sagen mir geht es echt schlecht auch von der psyche her hatte mich gefreut das man endlich weiss woher die schmerzen kamen dachte na endlich man kann mir helfen aber was ist jetzt kein arzt hilft mir und ich weiss nich mehr was ich machen soll habe schon eine arbeits stelle deswegen verloren und kann auch gar nicht arbeiten. Ich bin psychisch und auch nervlich am Ende.

P.S.: sorry ist ein langer text.

liebe grüsse thalia

[%sig%]



Re: Am grunde der verzweiflung.
Barbara

Hallo Thalia !

Deine Leidensgeschichte ist enorm.
Nach den allen " Krankenhauseskapaden ", kann ich nachvollziehen, daß Du resigniert bist. Das darfst Du aber nicht. Jeden Tag " geht eine neue Tür auf".
Die Gynäkologen probieren nur verschiedene Hormone aus, die man dann
auch am meisten nicht verträgt.
Bist Du schon beim Endospezialisten gewesen ? Wenn nicht, dann suche Dir
schnellstens einen aus. Sie wissen wie man eine Endometriose behandeln muß.

Kopf hoch !!!
Barbara



Re: Am grunde der verzweiflung.
Dorothea

Hallo Thalia,
Dein Beitrag hat mich sehr betroffen gemacht. Du bist so oft an die falschen Ärzte geraten - das passiert uns Endofrauen leider sehr sehr oft. Ich muß mich Barbara anschließen: suche Dir einen Spezialisten. Wo kommst Du denn her? Ich habe sehr viel Gutes von Dr. Korell aus Duisburg gehört...
Viele Grüße
Dorothea



Re: Am grunde der verzweiflung.
Daniela

Hallo Thalia!

Auch mich hat Dein Beitrag sehr betroffen gemacht. Sieh bloß zu, dass Du einen Spezialiste aufsuchst, der dich richtig behandeln kann. Ich war bis jetzt zwei Mal bei Prof. Schweppe in Westerstede. Die Ärzte sind da super. Vielleicht ist das ja eine Lösung für dich. Ich wünsch Dir viel Glück!

Liebe Grüße
Daniela



Re: Am grunde der verzweiflung.
Thalia

HI!!!

Danke für die Antworten, nein bisher habe ich noch kein spezialist gefunden, komme aus Bremen hier gibt es keinen der nächtste wäre Westerstede. Heute alslo den 25.11.04 habe ich wieder ein termin bei einem gyn hoffe das er mir weiter helfen kann, da der letzte total daneben war er meinte das ich doch im k.haus war und es mir entfernt wurde, was ja auch stimmt aber jeder weiss das endo so nicht mit einer op zu heilen ist, dann meinte er noch das meine arbeitslosigkeit schuld an mein schmerzen ist, dabei bin ich doch nicht seit mein 15ten lebensjahr arbeitslos und ausserdem wurde im k.haus ja auch an einer gewebeprobe von der endo festgestellt das die endo an den schmerzen schuld ist. zu diesem arzt werde ich auch jedenfall nie wieder hin gehen. das schlimme ist ja das ich wegen der endo ja schon arbeitsplätze nicht antreten konnte und das zieht mich ganz schön runter weil ich gerade mal 24 jahre alt bin, naja jedenfalls bin ich nicht die einzige das hilft schon ein wenig. ich würde alles dafür geben um wieder normal leben zu können, habe schon immer angst meine tage zu bekommen weil es da am schlimsten ist und zwei wochen davor fangen die schmerzen schon an ich wünsche mir immer wieder das die tage ausbleiben aber bleiben sie ja leider nicht. habe mir auch schon überlegt wie es ist mit der gebärmutter entfernen lassen aber die gyn sagen das sie mir dafür keine einweisung ins k.haus geben weil ích ja noch zu jung bin und vieleicht noch kinder bekommen könnte und sei es durch eine künstliche befruchtung.

ich danke euch herzlich für die beiträge.

Lieben gruss thalia



Re: Am grunde der verzweiflung.
Alexandra

Hallo Thalia !

Deine Geschichte erinnert mich sehr an meine eigene.

Ich kann mich daher nur dem Rat der anderen Damen anschliessen, schnell einen Spezialisten aufzusuchen.

Ich bin 34 Jahre alt und werde seit langem nur von Arzt zu Arzt geschickt mit dem "Erfolg" dreimal operiert worden zu sein. Ohne jedoch wirklich geheilt zu sein.

Auf mein massives Draengen hin wurde mir von meinem Gynaekologen Prof. Keckstein in Villach (A) empfohlen. Er war der erste Arzt, welcher meine Schmerzen und Probleme wirklich ernst genommen hat.

Ich weiss, es ist leichter gesagt als getan - aber verzage nicht !!!!!!!!

Liebe Gruesse
Alexandra