Hallo zusammen, hatte bisher 9 BS und etliche Hormonbehandlungen wegen meiner Endo, welche allerdings auch schon vor 19 Jahren diagnostiziert wurde, 2017 waren zwei Bs. Ich habe jedoch immer wieder schmerzen und Probleme beim Stuhlgang und extreme schmerzen von innen in der Hüfte sowie neuerdings (seit 3 Monaten) schmerzen in den Fersen, mein Osteopath sowie mein Orthopäde können das nicht zuordnen und abgesehen von angefertigten weichen Einlagen, welche auch bedingt helfen, haben die mir nicht weiterhelfen können, jetzt habe ich die Sorge, das Endometriosen irgendwo sind, die man bei der Bs nicht gesehen hat und die Probleme verursachen, wäre das möglich? Und wenn ja, wie spreche ich die Ärztin am besten darauf an, keiner möchte ja hören das etwas nicht gut gelaufen ist! Endomatriosen wurden bei mir am Darm, an der Blase am Bauchfell, im kleine Becken und an den Eierstöcken entfernt und meine GM ist Adenomyös. Vielen Dank im Voraus
Einen individuellen medizinische Rat kann ich Ihnen nicht geben.
Grundsätzlich gibt es mindestens zwei Möglichkeiten, wenn erwiesenermaßen gegen Endometriose wirksame Therapien nicht befriedigend greifen.
1. Das wahre Ausmaß der Endometriose wurde nicht erfasst und die OP war nicht gründlich genug. Eine Tastuntersuchung (auch in Narkose) sollte immer auch den Enddarm und das Beckenbindegewebe um Gebärmutter und Darm einschließen, um dies zu vermeiden.
2. Es gibt noch andere Schmerzursachen, die mit der Endometriose gar nichts zu tun haben. Neben organischen kommen hier auch seelische Ursache in Betracht und eine fachgerechte Untersuchung in einer Einrichtung, die multimodale Schmerztherapie anbietet, eröffnet unter Umständen neue Perspektiven.
Mit freundlichen Grüßen
PD Dr. Martin Sillem
www.praxisklinik-am-rosengarten.de
