Endozentrum oder andere Klinik - Raum Düsseldorf

Hallo zusammen,

 

nachdem bei mir "zufällig" bei einer Blinddarm-OP im Jahr 2013 die Endometriose festgestellt wurde (mit Endo am Blasendach, etlichen Endoherden im Douglasraum und rechtem Ovar voller Schoko-Zysten, sowie Verwachsungen) war ich ein paar Jahre relativ beschwerdefrei. Operiert wurde ich allerdings nicht in einem Zentrum, da es ja eben ein Zufallsbefund war.

Den Befund habe ich tatsächlich auch erst gestern zum ersten Mal gesehen, nachdem ich bei einer neuen Gynäkologin bin, die sich endlich auskennt und mich gut berät und behandelt. Die letzten Jahre waren - wie für viele von euch - bei mir durch einen Pillen-Marathon geprägt, der damit endete, dass ich im letzten halben Jahr vor lauter Nebenwirkungen nicht mehr wusste, wo oben oder unten ist.

Nun versuchen wir nochmal eine östrogenfreie Pille im Langzeitzyklus, da ich auf die Östrogene leider extrem reagiere. 

Dummerweise habe ich aber seit ca. nem Jahr auch wieder Schmerzen..wobei die wohl primär von den nicht lösbaren Verwachsungen her rühren (unter anderem konnte man gar nicht in den Douglasraum rein, weil die Verwachsungen und Verklebungen wohl zu stark waren...das weiß ich aber alles eben erst seit gestern).

Nun empfohl mir meine neue Gyn unbedingt nochmal Spezialisten draufschauen zu lassen und ggf. müsse man doch nochmal "rein", wobei sie nach Lektüre des damaligen OP-Berichts sagte, dass das für jeden Operateur eine große Herausforderung werde, da man damals eine ordentlich ausgeprägte Endometriose gefunden habe und leider ja nicht alles beseitigen konnte.

Sie rat mir explizit eine bestimmte Gyn-Klinik in Düsseldorf, wo sie die Chefärzte kennt und sehr empfehlen kann, diese ist aber nicht als Endo-Zentrum zertifiziert. Dort würde ich Anfang nächsten Jahres einen Termin bekommen. Da ich mich hier mal schlau gelesen habe, ist mir aufgefallen, dass es in Düsseldorf ein Endozentrum an der Uniklinik gibt. Dort könnte ich in 2 Wochen bereits einen Termin bekommen.

Nun meine Frage: hat von euch jemand Erfahrungen mit der Uniklinik in Düsseldorf gemacht bei Endometriose? Alles was ich online finden kann liest sich überhaupt nicht gut und in meiner aktuellen Verunsicherung möchte ich natürlich nichts falsch machen. Ich werde auch nochmal mit meiner Gynäkologin sprechen, aber die ist aktuell den ganzen Tag in Terminen und da ist es etwas schwierig sie zu erwischen. 

Ist es aus eurer Sicht unbedingt erforderlich in ein zertifiziertes Endo-Zentrum zu gehen? Ich war damals in München in einem Endo-Zentrum und dort wurde mir leider nicht so toll geholfen und vor allem erst recht gar nichts erklärt über meinen Zustand, deshalb bin ich vielleicht von Haus aus etwas skeptisch. 

 

Danke euch schonmal im Voraus!!!

Dinschi

Grundsätzlich ist es nicht…

Grundsätzlich ist es nicht verkehrt, mehr als einen Termin wahrzunehmen. Und wenn du von einem Arzt einen guten Eindruck hast, dann sprich es an, wenn du den für die OP haben willst. Sonst macht das nämlich der, der dann gerade Dienst hat. Es hängt irgendwie immer am einzelnen Arzt, denn was nützt dir ein Zentrum, wenn an dir ein Assistenzarzt erste Erfahrungen machen darf. 

Aber wenn dir einer erzählt, die OP würde garantiert riesig und es müsste ein Bauchschnitt gemacht werden, renn. Du hast zwar schwere Endo, aber dennoch ist das für einen erfahrenen Endo-Operateur immer noch ein "Standard"-Fall. Denn so selten ist das nicht, was du beschreibst.

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Zoe

Naja

Ich wurde da operiert, ich vermute gut. Einiges wurde da gelassen wegen dem Kiwu aber vielleicht sollte doch nicht ? Aus Erfahrung kann ich Uniklinik Münster und Dr. Krentel in Duisburg empfehlen. Viele empfehlen auch Salehin in Mönchengladbach 

Einiges wurde da gelassen…

Einiges wurde da gelassen wegen dem KiWu? Bei so einer Aussage gruselt es mich ganz gewaltig. Denn meist werden dann die großen Sachen belassen. Die sind ja am Schwierigsten zu entfernen, aber meist sind das auch die Befunde, die die größten Beschwerden machen. Hat es denn geklappt mit dem KiWu?