Leberadenom durch die Visanne?

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich leider die Verdachtsdiagnose eines Leberadenoms bekommen.  Nachdem ich etwas recherchiert habe, bin ich auf Studien getroffen, die einen Zusammenhang mit der Pille sehen. Nun ist die Visanne (Zefrilla) ja ein Gestagenpräparat. Dazu findet man online dann nichts. 

Hat hier jemand Erfahrungen mit einem Leberadenom, eventuell auch im Zusammenhang mit der Visanne?

Tatsächlich kann durch reine…

Tatsächlich kann durch reine Gestagen die natürliche Produktion von Progesteron unterminiert werden, da die Rezeptoren durch die extern zugeführten Wirkstoffe besetzt werden, indes die körpereigene Östrogenproduktion dominieren kann. Jene Dysbalance führt zu einer Vielzahl von Nebenwirkungen und stellen somit einen identischen Effekt dar wie bei konventionellen oralen Kontrazeptiva dar.

Es wird empfohlen jenes Präparat abzusetzen, wodurch wahrscheinlich eine Regression generiert werden kann:

https://www.leberzentrum.uk-erlangen.de/patienten/lebererkrankungen/gut…

Liebe Silverwolf, vielen…

Liebe Silverwolf,
vielen Dank aber das hilft mir nicht wirklich weiter. Das ist ja das, was ich selbst recherchiert habe. Mir geht es wirklich um den Zusammenhang mit der visanne und deren Generika bzw. um Erfahrungsberichte.

Ist ja auch schön und gut,…

Ist ja auch schön und gut, wenn das Absetzen des Präparats "empfohlen" wird, nur, wer nimmt das denn aus Spaß an der Freude und kann mal so einfach drauf verzichten? Das haut doch wieder nur hin, wenn man sich auf hormonelle Verhütungsmittel bezieht, die ausschließlich zur Verhütung genommen werden. Da krieg ich die gleiche Krätze wie bei der immer wieder gehörten Aussage, Frauen mit Gerinnungsstörungen dürften generell gar keine Hormone einnehmen. Oder man müsse vor einer OP alle Hormone absetzen.

Kennst du Habeebees Forum? Da gab es das Thema mal, hab aber nichts genaues im Kopf. Vielleicht da mal nachfragen? Das Forum ist nicht öffentlich, also findest du die Beiträge nicht über Suchmaschinen. 

Liebe Meike, genau das denke…

Liebe Meike,
genau das denke ich mir auch und ich habe lieber einen gutartigen Tumor, der mich ansonsten nicht stört, als noch mehr Probleme mit der Endo.
Ich werde mal in das Forum gucken. Vielen Dank für diesen Tipp 😊

@hunnibunny0606In dem von…

@hunnibunny0606

In dem von mir verlinkten Bericht wird explizit auf eine positive Korrelation bezüglich der Einnahme hormonell oraler Kontrazeptiva hingewiesen. Ich habe Ihnen erklärt, inwiefern auch Präparate mit Gestagene einen identischen Effekt generieren können wie jene mit Östrogen.

Falls Sie die hormonelle Therapie fortsetzen, sollten Sie sich trotz eines zunächst asymptomatischen Verlaufs der möglichen Komplikationen wie Hämorrhagie bewusst werden.

Ein Gespräch mit einem Arzt/Spezialisten sollte weitere Informationen sowie Sicherheit erbringen.

Meine Güte, die Therapie…

Meine Güte, die Therapie abzusetzen bringt halt auch Komplikationen. Es gibt niemanden, der Spezialist für BEIDE Erkrankungen ist, und wir wissen doch vorher schon, was der jeweilige Spezi seines Bereichs sagen wird. Der eine wird sagen "absetzen" und der andere "nicht absetzen". Seit wann bringt ein Gespräch mit einem Arzt Sicherheit? 

Da ich kein Arzt bin und…

Da ich kein Arzt bin und mein Wissen einer Legitimation unterliegt, empfiehlt es sich, derartige Themen statt mit Laien idealerweise mit einer entsprechenden Fachperson zu besprechen

Als wenn deren Wissen keiner…

Als wenn deren Wissen keiner Limitation unterläge. Ich weiß ja nicht, welche Erfahrungen du in deiner bisherigen "Endo-Karriere" so gemacht hast, aber meine und die so manch anderer haben mich gelehrt, gerade NICHT auf die Meinung sogenannter Fachpersonen zu vertrauen. Welche zu Rate ziehen: unbedingt, aber auch Informationen aus anderen Quellen sammeln und dann in der Gesamtschau ein eigenes Urteil fällen.

Liebe Silverwolf, uns ist…

Liebe Silverwolf,

uns ist alles klar, dass du keine Ärztin bist und leider bringen mir deine pseudowissenschaftlichen Beiträge auch einfach gar nichts. Ich sehe ein Forum auch nicht als Arztersatz, sondern nutze es für den Erfahrungsaustausch und für Tipps. Und leider trägst du zu nichts von beidem bei. Ergebnisse, die Google nach ein paar Sekunden ausspuckt helfen mir in einem Forum auch nicht weiter.

Liebe Meike, 

genau das ist meine Sorge. Ich werde kein Fachpersonal finden, welches sich mit beiden Themen gut auskennt. Und daher möchte ich zumindest ein paar Informationen vor dem nächsten Arztgespräch gesammelt haben. Ich habe nämlich auch keine Lust, die Visanne abzusetzen und dann in 3 Monaten mit einem Darmverschluss auf dem OP-Tisch zu liegen und der Tumor wird im schlimmsten Fall doch nicht kleiner. Das wäre halt schon eine Katastrophe

Hi,

Genau das wäre auch meine Sorge. Das Adenom bliebe im schlimmsten Fall gleich und die Endo explodiert ohne Visanne vielleicht.. 

wird denn weitere Diagnostik gemacht an der Leber? 

Hallo Anna, naja, ein Adenom…

Hallo Anna,

naja, ein Adenom kann auch schon ziemliche Probleme machen. Da aber unterschiedlichste Kliniken unterschiedlichste Vorgehen haben (tlw. erstmal beobachten, tlw. ab einer Größe von 5 cm, tlw. immer operieren, da es Entarten kann...) ist das doch alles schwierig einzuschätzen. Aber meine Angst vor der Endo ist schon größer.

Ja, es wird jetzt noch ein Kontrastmittelultraschall gemacht, da wird dann festgestellt, ob es sich wirklich um ein Adenom handelt oder es doch ein anderer Tumor ist und natürlich wurden Blutwerte genommen, aber die sind ja wohl meistens unauffällig.

@hannibunny0606Sollten…

@hannibunny0606

Sollten meine Beiträge für Sie nicht hilfreich gewesen sein, so tut es mir leid. Jedoch verstehe ich nicht, warum Sie meine Beiträge als "pseudowissenschaftlich" deklassieren. Zudem habe ich die Vermutung, dass Sie die Zusammenhänge der von mir beschriebenen Informationen meines Sachverhalts nicht vollständig verstanden haben:

Oral verabreichte Kontrazeptiva haben lediglich die Aufgabe jene Symptomatik der Endometriose zu unterminieren. Doch auch bei reinen Gestagenen kann eine Dysbalance zugunsten des Östrogens, welches sich bei einer hormonell bedingten Endometriose negativ auswirkt, entstehen. Es ist daher fragwürdig, ob die Endometriose dadurch in ihrer systemischen Prgression gehindert werden kann.

Hingegen ein Leberadenom bei weiterer Zugabe von Hormonen zu inneren Blutungen (Mortalitätswahrscheinlichkeit bis zu 10%) führen, und bei einer Wahrscheinlichkeit von 8-13% zu einem bösartigen Leberkarzinom entarten kann.

Ich persönlich würde in solch einem Fall den Hormonen entsagen und die Beschwerden lediglich durch eine adäquate Schmerztherapie kompensieren, zudem mir alle zur Verfügung stehenden operative Verfahren nutzen, Blutungen, Schmerzen und die Endometriose an sich zu behandeln.

Jedoch obliegt es allein Ihrer Verantwortung, wie Sie im Falle einer Bestätigung des Leberadenoms weiterhin vorgehen möchten.

 

@Silverwolf: du hast…

@Silverwolf: du hast hannibunnys Anliegen gar nicht verstanden. Es geht nicht darum, dass wir hier abschließend eine "Lösung" für sie erarbeiten und dementsprechend wird sie auch nicht alle ihre Informationsquellen und ihre privaten Gedanken dazu hier präsentieren. Die sind mit absoluter Garantie wesentlich umfangreicher und komplexer als die kurzen Forumsbeiträge. Und das ist ok. So funktionieren Foren. Niemand muss hier eine Debatte gewinnen oder irgendeinen Sachverhalt beweisen. Und wenn es anfängt, sich so anzufühlen, dann macht das hier keinen Spaß mehr.

Mir fällt es mitunter schwer…

Mir fällt es mitunter schwer, Aussagen, welche sich meinem Verständnis entziehen, nicht zu hinterfragen. Zudem erkenne ich hier kein Klima des Wettbewerbs, daher empfinde ich jenen Vergleich lediglich als infnantil und folglich unzutreffend.

Wenn hier keine Lösungsansätze, welche für ein weiteres Vorgehen hilfreich sein könnten, gewünscht sind, stellt sich mir die Frage, was neben den emotionalen Floskeln sodann gewünscht wird?

Liebe Silverwolf, wenn du…

Liebe Silverwolf,

wenn du die Anliegen von Forenteilnehmerinnen nicht verstehst, dann antworte doch bitte nicht. Es wird hier niemand gezwungen, zu jedem Thema seinen Senf dazuzugeben. Wenn es wenigstens passend wäre, wäre es nochmal eine andere Geschichte.
Da ich Meike und Anna hier als "Beweis" dafür habe, dass Menschen meinen Beitrag ganz genau verstehen, reichen mir deren Antworten.

Ich bitte dich einfach, dich nun hier aus diesem Thread herauszuhalten, damit ich die Hilfe bekomme, die ich brauche. Und noch als Info, Meike hat Recht, meine Endometriose-Geschichte ist wesentlich umfangreicher, als du vermutest. Da kann man nicht nur ein bisschen Schmerzmittel verabreichen und dann lebe ich in einer rosa-roten Welt. Bei manchen mag das so sein, bei mir ist das leider nicht der Fall.

Ich wollte lediglich auf den…

Ich wollte lediglich auf den Zusammenhang zwischen Hormonpräparaten und (gutartigen) Tumoren aufmerksam machen. Ich bin, gemäß der hier präsentierten Antworten davon ausgegangen, dass kein Wissen über das Risiko der Entartung des zunächst gutartigen Tumors besteht, und wollte dies erläutern.

Ich habe mit einer guten Absicht Antwort gegeben und wollte helfen, wenn ich auch nicht mit eigenen Erfahrungen zur Thematik beitragen kann. Jedoch haben auch die anderen Thread-Teilnehmer inadäquat auf Ihre spezifische Fragestellung geantwortet, warum lediglich ich dafür kritisiert werde, kann ich nicht nachvollziehen.

Aber ich habe die Kritik zur Kenntnis genommen und werde mich hiermit enthalten.

@Silverwolf: es ist leider…

@Silverwolf: es ist leider bei deinem Hintergrund zu erwarten, dass du manches zwischenmenschliche, auch in Internetforen, nicht verstehst. Dafür kann dir auch keiner eine "Anleitung" geben. Du darfst aber davon ausgehen, dass auch andere User Suchmaschinen benutzen können und das auch tun, bevor sie hier eine Frage stellen. 

@hunnibunny0606

... wie ging es bei Dir weiter? Auch ich hab ein Leberadenom; hab es durch die Langzeitnutzung von NuvaRing bekommen. Hab versucht Hormone abzusetzen was total schief gegangen ist (Darmblutung etc.) also ich kann nur von mir sagen, dass die Endo ohne Hormone völlig aufgeblüht ist und mir drei Frauenärzte vom Absetzen der Hormone abgeraten haben da ein Darmdurchbruch etc. durch Endometriose auch sehr schlimme Folgen haben kann.

Hallo Kathleen, leider ist…

Hallo Kathleen,

leider ist das jetzt mal wieder alles noch komplizierter als befürchtet. Ich hatte den Kontrastmittelultraschall, allerdings konnte der Arzt nichts sehen, also überhaupt keine Veränderung. Jetzt ist die Befürchtung, dass es sich um Endometriose handelt. Momentan bin ich im Alltag sehr eingespannt, sodass es noch ein paar Wochen dauert, bis ich wieder zum Ursprungsarzt kann, ich hoffe, er hat die Bilder mit dem Herd gespeichert. Und dann mal sehen, wie es da weiter geht.

Was du berichtest hört sich sehr schrecklich an und genau davor habe ich Angst. Zumal bei mir eben auch Organe betroffen sind und diese mir ebenfalls wichtig sind. 
Soll dein Leberadenom denn nun operiert werden?